Nagi Gianni / HYENA

Still Crashing

PROJEKTBESCHRIEB

«StillCrashing» ist ein Tableau vivant in der Schwebe, ein Gespräch zwischen Erinnerungen, Bekenntnissen und der aktivierenden Kraft des Lebens. Nach einer Panne eines gepanzerten Fahrzeugs in der Wüste öffnet sich ein zeitlicher Spalt, in dem die Besatzung in einer halb menschlichen, halb hyänen Form wiedergeboren wird. In Anlehnung an eine trashige Romantik entführt «Still Crashing» das Publikum in ein asymmetrisches, nicht-binäres Universum, in dem die Begriffe Leben, Inkarnation und Reinkarnation fliessende Varianten einer Realität darstellen. Damit verschwimmen die Grenzen in einen phantastischen Naturzustand. Die Charaktere werden von der Verantwortung eines Lebens an der Schwelle zu einem Leben nach dem Tod ergriffen. Sie sind gefangen in einer zu füllenden Leere; sie erinnern sich, lassen sich gehen, lachen, amüsieren sich und lachen noch mehr. Sie werden dann durch einen aufrichtigen Austausch genährt, nicht um am Endziel anzukommen, sondern um zu versuchen, es gemeinsam zu durchqueren.

 

Der multidisziplinäre Künstler Nagi Gianni (TI/GE) wuchs im Tessin auf und absolvierte eine Ausbildung in Bildender Kunst an der HEAD-Geneva. Seit dem Abschluss entwickelt er seinen Zugang zu Körper und Bewegung durch die Teilnahme an Tanzworkshops und die regelmäßige Zusammenarbeit mit Performer*innen, Choreograph*innen und Regisseur*innen. 2019 gründete er seine Kompanie HYENA und produziert derzeit seine erste Bühnenkreation «Antilopes», die im Mai 2021 im Théâtre de l'Usine in Genf und anschliessend im Arsenic - centre de productions scéniques contemporaines, Lausanne, zu sehen sein wird.

 

COLLABORAT.EUR.X.ICES
Konzept / Regie / Masken und Prothesen: Nagi Gianni (*1991)
Szenographie: Kasia Pol (*1976)
Text / Stimme: Jen Rosenblit (*1983)
Performance: Tatiana Baumgartner (*1988)
Performance: Andrius Mulokas (*1983)
Performance: Davide-Christelle Sanvee (*1993)
Dramaturgie / Recherche: Laura Spozio (*1982)
Assistenz: Natasza Gerlach (*1994)
Sounddesign: Maïté Chénière (*1992)
Licht: Jacqueline Sobiszewski (*1977)
Produktionsleitung, Administration: Anna Ladeira und Mathias Ecoeur - Ars Longa

Keine Veranstaltungen vorhanden.
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